Dürfen Hunde Papaya essen?

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neugieriger Hund

Das süße, rötlich-orangefarbene Fruchtfleisch hat einen süßen Geschmack und ist bei vielen Deutschen Haushalten jeden Sommer in der Obstschale zu finden. Die Frucht wächst überwiegend in Südamerika und wird dort gerne für Heilmittel verarbeitet.

Für Hunde ist diese Frucht eine willkommene Abwechslung und stellt ein exotischen Farbtupfer im Fressnapf dar. Ob eine Papaya gut für den Hund ist und ob die Frucht gut vertragen wird, erfährst Du in diesem Beitrag.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hunde dürfen Papaya essen
  • An der Papaya ist alles verwertbar
  • Die Frucht kann als natürliches Antibiotikum verwendet werden
  • Am besten püriert oder in kleinen Stücken verfüttern
  • Vor der Fütterung, sollte die Frucht gut abgewaschen werden

Dürfen Hunde Papaya fressen?

Ja, Hunde dürfen Papaya essen. Die tropische Frucht besteht hauptsächlich aus Wasser und vielen Vitaminen. Fruchtzucker ist nur ein kleiner Teil der Tropenfrucht und daher sehr gut geeignet für Hunde.

brauner Hund draußen

Das Gute an der Papaya ist, dass alles an der Frucht verwertbar ist. Die Kerne, die Schale, die Blätter und natürlich das Fruchtfleisch.

So wirken Papayas auf die Gesundheit des Hundes

Gerade im Sommer ist die Papaya eine willkommene Erfrischung, da die Frucht überwiegend aus Wasser besteht und somit den Hund viel Feuchtigkeit spendet. Daher ist eine gekühlte oder noch besser eine gefrorene Papaya im Sommer ideal.

Da die exotische Frucht Darm-regulierende Wirkstoffe enthält, kann es auch als natürliches Heilmittel bei leichtem Durchfall verwendet werden. Dafür sorgt das Enzym Papain, welches in der Frucht enthalten ist.

Das Enzym findet sich auch in den Kernen wieder und kann gegen Parasitenbefall im Darm eingesetzt werden. Durch die entzündungshemmende und leicht schmerzstillende Wirkung fungieren diese wie ein natürliches Antibiotikum.

Achtung: Einen Besuch bei einem Tierarzt ersetzt die Papaya aber in keinem Fall!

In den folgenden Tabellen kannst Du alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurelemente einer Papaya entnehmen. Diese Werte stammen aus dem Vitamin Lexikon von Geo und der Apotheken Umschau.

Mineralstoffe und Spurelemente

Inhaltsstoff Menge je 100 g
Natrium 2 mg
Kalium 191 mg
Kalzium 21 mg
Magnesium 41 mg
Phosphor 16 mg
Inhaltsstoff 3 Menge 3
Inhaltsstoff 3 Menge 3
Chlorid 6 mg
Schwefel 10 mg
Eisen 420 µg
Zink 376 µg
Kupfer 35 µg
Mangan 23 µg
Fluorid 15 µg
Iodid 1,6 µg

Vitamine

Inhaltsstoff Menge je 100 g
Vitamin A 27 µg
Vitamin B1 30 µg
Vitamin B2 39 µg
Niacin (Vitamin B3) 300 µg
Vitamin B5 218 µg
Vitamin B6 30 µg
Biotin 1,8 µg
Folsäure 2 µg
Vitamin C 80290 µg
Vitamin E 700 µg

In welchen Mengen darf ich meinem Hund Papaya geben?

Da Papayas sehr gut verträglich sind und nur in den seltensten Fällen nicht vertragen wird, kann Papaya öfters in der Woche verfüttert werden.

Hinweis: Es sollte sich immer um eine Bio-Papaya handeln, die gut abgewaschen werden sollten.

Dennoch sollte nicht eine ganze Frucht – inklusive Kerne, Schale und Blätter – gegeben werden, da auch das zu Magengrummeln kommen kann. Falls Du Dir unsicher bist, was die Menge angeht, kannst Du Dir auch Rat von Deinem Tierarzt einholen.

Darauf ist bei der Fütterung von Papaya zu achten

  • Kerne enthalten wie bereits erwähnt eine hohe Dosierung an Enzymen und Vitaminen. Damit diese besser aufgenommen werden können, sollten die Kerne zerdrückt und pulverisiert werden. Dadurch kann es viel einfacher ins Futter gemischt werden.
  • Das Fruchtfleisch der Papaya kann man am einfachsten verfüttern, indem man es in kleine Stücken schneidet. Noch besser ist es aber das Fruchtfleisch zu pürieren. Dadurch kann der Hund die Tropenfrucht viel leichter zu sich nehmen.

kleingewürfelte Papaya

  • Die Blätter der Frucht können selbst getrocknet werden oder Du findest diese bereits getrocknet in speziellen Supermärkten für Tee. Wie alle getrocknete Lebensmittel können getrocknete Papaya Blätter sehr lange gelagert werden. Diese können zerbröselt ins Futter gemischt werden.
  • Um die exotische Frucht auch wirklich zu verfüttern, sollte die Frucht vollreif sein. Eine vollreife Papaya erkennst Du daran, dass die Schale von außen durchgängig gelb ist oder rote Flecken und Streifen haben. Auch mit einem Drucktest kann herausgefunden werden, ob die Papaya reif ist. Bei einem leichten Druck sollte die Außenhaut leicht nachgeben.

Fazit

Das Füttern von Papaya kann sich durch die darin vorhandenen Nährstoffe sehr gut auf die Gesundheit Deines Hundes auswirken. Wie bei den meisten Dingen beim Thema Ernährung macht die Menge viel aus. Ein Hund darf natürlich ein paar mal die Woche ein wenig Papaya essen, sollte aber auch nicht zu viel davon essen.

Tipp: An warmen Tagen biete es sich an, dem Hund gekühlte oder gefrorene Papaya-Stückchen zu geben.

Es ist wichtig Bio Papayas zu füttern, die vorher gut abgewaschen wurden. So verhinderst Du, dass Dein Hund giftige Stoffe zu sich nimmt.

Weiterführende Links und Recherchequellen

Selbstgemachtes Eis mit Früchten (auch mit Papaya möglich): Hundeeis selbst gemacht

Weitere Informationen zum Thema Obst und Gemüse in der Hundeernährung: Hier klicken.