Dürfen Hunde Brot essen?

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Hund isst Brot

Viele Hundebesitzer geben ihren Vierbeinern ohne zu zögern ein Stück Brot – aber darf mein Hund überhaupt Brot essen? Ist Getreide nicht schlecht für ihn? Genau diese Fragen klären wir im folgenden Ratgeber.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nicht jeder Hund darf Brot essen – achte auf Glutenunverträglichkeit bei Deinem Vierbeiner!
  • Hefe- und Sauerteig nicht füttern!
  • Gelegentlich ein kleines Stück Brot ist kein Problem.
  • Am besten sollte das Brot bereits hart und trocken sein.

Hunde Brot

Dürfen Hunde Brot essen?

Bereits in der Antike erhielten die Hunde Brot aus Weizen, Dinkel oder Gerste zu essen. Reiche Hundebesitzer gaben ihren Vierbeinern dagegen Austern oder Eier und auch die Jagdhunde bekamen Fleisch. Oft wurde das Brot für die Hunde zerkleinert und in Molke, Brühe oder in Wasser eingeweicht.

Brot

Trockenes, schon älteres Brot, ist am geeignetsten für Deinen Hund.

Grundsätzlich ist Getreide in Maßen auch nicht schlimm für den Hund. Jedoch haben viele Tiere mit der Zeit eine Glutenunverträglichkeit entwickelt, weswegen die Halter darauf achten müssen, ihrem Hund kein glutenhaltiges Essen zu geben. Gluten befindet sich in den klassischen Getreidesorten wie Weizen, Roggen oder Dinkel.

Die Unverträglichkeit erkennst Du bei Deinem Hund daran, dass er schwere Verdauungsprobleme hat. Diese sind meistens angeboren. Wenn der Hund keine Unverträglichkeit hat, so darf er ab und zu Brotstücke naschen. Diese sollten jedoch schon hart und trocken sein.

Brot hat sehr viele Kohlenhydrate. Mehr als Dein Vierbeiner benötigt. Wenn er zu oft Brot isst, kann sein Magen diese nicht richtig verdauen und es bilden sich Fettdepots. Auf längere Zeit kann dies zu Übergewicht führen.

Am besten machst Du das Brot selber, das ist gesünder als industriell hergestelltes Brot.

So wirkt frisches Brot auf die Gesundheit des Hundes

Warmes frisches Brot kann für Deinen Hund sehr gefährlich werden. Der Hefeteig kann im Magen des Tieres noch weiter gären und sorgt dadurch für gefährliche Gase. Neben warmen Brot dürfen Hunde auch andere Teigwaren wie Pizza, Flammenkuchen oder Ähnliches nicht essen.

Außerdem kann der sich im Magen ausbreitende Teig eine Magendrehung auslösen, die für Hunde tödlich sein kann. Dies liegt an den Gasen, die sich im Magen bilden. Insbesondere für große Hunde kann dies gefährlich sein, da sie einen tieferen Brustkorb haben.

Daher ist sowohl frisches Brot als auch der Teig absolut ungeeignet für die Hunde.

Hinweis: Sobald Du merkst, dass Dein Hund durch den ausbreitenden Teig eine eventuelle Magenverdrehung erleiden könnte, dann suche sofort einen Tierarzt oder eine Tierklinik auf.

Darauf ist bei der Fütterung von Brot zu achten

Füttere Deinem Hund nur hartes und trockenes Brot, weil es so leichter zu verdauen ist. Brot hat je nach Sorte unterschiedliche Nährwerte. Hier klicken.

Hund isst Brot

Hunde essen gerne Sachen, die eigentlich nicht gesund für sie sind.

Außerdem solltest Du darauf achten, dass weder Hefe- noch Sauerteig in dem Brot enthalten sind. Bei einem übermäßigen Konsum kann das Brot deshalb zu Erbrechen oder Durchfall führen.

Hinweis: Im Idealfall  sollte das Brot drei bis vier tage alt sein. Auch solltest Du es nur in sehr kleinen Mengen und kleinen Stückchen verfüttern.

Sollte Dein Hund aus Versehen ein Stück verschimmeltes Brot gegessen haben, solltest Du nicht die Nerven verlieren. Beobachte am besten wie er es verträgt und sollte es ihm sehr schlecht gehen kannst Du einen Hausarzt aufsuchen.

Weiterführende Links und Recherchequellen

Wenn Du Deinem Vierbeiner ein Hundebrot selber backen möchtest, dann gibt es hier das Rezept.

Weitere Informationen zu den Nährwerten von Brot findest Du hier.

Disclaimer: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit garantiert werden. Der Beitrag ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Tierarzt. Achte bei der Auswahl der richtigen Nahrungsmittel, insbesondere auf Allergien und Vorerkrankungen Deines Hundes.